BMW – Deutscher Automobil- und Motorradhersteller

BMW, Mini und Rolls-Royce gehören zur BMW Group

Luftbild des Münchner BMW-Areals mit BMW Welt, BMW Museum, „Vierzylinder-Hochhaus“ (Konzernzentrale) und Werkshallen (März 2014).

Luftbild des Münchner BMW-Areals mit BMW Welt, BMW Museum, „Vierzylinder-Hochhaus“ (Konzernzentrale) und Werkshallen (Von M(e)ister Eiskalt – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link)

BMW, oder genauer gesagt die BMW Group ist ein deutscher Automobil- und Motorradhersteller mit Sitz in München. Die Marke BMW, Mini und Rolls-Royce sowie die BMW-Submarken BMW M und BMW i gehören zur BMW Group. Die BMW AG, beziehungsweise die Bayerische Motoren Werke Aktiengesellschaft, ist die Muttergesellschaft der BMW Group.

BMW zählt zu den größten Wirtschaftsunternehmen Deutschlands

„Vierzylinder“ – Eingangsbereich der BMW-Zentrale

„Vierzylinder“ – Eingangsbereich der BMW-Zentrale (Von Guido RadigEigenes Werk, CC BY 3.0, Link)

Im Jahr 2016 beschäftigte die BMW Group rund 125.000 Mitarbeiter und erzielte einen Jahresumsatz von 94,2 Milliarden Euro bei einer Jahresproduktion von 2,36 Millionen Fahrzeugen. Damit zählt BMW zu den größten Wirtschaftsunternehmen Deutschlands und zu den 15 größten Autoherstellern der Welt. Die BMW AG ist mit Stamm- und Vorzugsaktien an der Börse notiert, die Stammaktie ist im deutschen Leitindex DAX vertreten ist. Die zu der Industriellenfamilie Quandt gehörenden Stefan Quandt und Susanne Klatten  sind die größten Anteilseigner der BMW AG.

Die Marke BMW gehört zu den Premiumherstellern

orschungs- und Innovationszentrum München – Haupteingang Knorrstraße

Forschungs- und Innovationszentrum München – Haupteingang Knorrstraße (Von GamsbartEigenes Werk, CC BY 3.0 de, Link)

Die Marke BMW gehört zu den Premiumherstellern und hat sich als Hersteller gut motorisierter  und komfortabel ausgestatteter Autos mit sportlichem Anspruch einen Namen gemacht. Mit Retro-Modellen bedient die Marke Mini vor allem jüngere und  lifestyle-orientierte Kunden, während Rolls-Royce in kleiner Stückzahl höchstpreisige Luxuslimousinen anbietet.

Im Jahr 2016 feierte BMW sein 100-jähriges Bestehen

BMW Welt München

BMW Welt München (Von Pankratov-pEigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link)

Am 07. März 2016 feierte BMW sein 100-jähriges Bestehen mit einem Festakt in der Münchner Olympiahalle und einer Party in der Allianz Arena.

Chronologie 1916 – 2016: 100 Daten aus 100 Jahren

07. März 1916 Die Bayerische Flugzeugwerke AG wird mit Sitz an der Lerchenauer Straße in München als Nachfolger der Gustav-Otto-Flugmaschinenfabrik gegründet. Am 06. Juli 1922 werden der Name, das Markenlogo und der Motorenbau der Bayerischen Motorenwerke AG übernommen. Der 07. März 1916 gilt als Gründungsdatum der „Neuen BMW AG“.

21. Juli 1917 Per Eintrag ins Handelsregister erhält die seit 1913 bestehende Rapp-Motoren Werke GmbH den Namen Bayerische Motoren Werke GmbH. Bald  darauf entstehen neue Fabrikationsanlagen an der Moosacher Straße in München.

10. Dezember 1917 Unter der Nr. 221388 wird das runde Markenlogo mit den Buchstaben BMW und den bayerischen Landesfarben beim Kaiserlichen Patentamt eingetragen. Als stilisierter rotierender Propeller  taucht es erstmals Ende der 1920-Jahre in der Werbung auf und wird seitdem  auch entsprechend gedeutet.

17. Juni 1919 Testpilot Franz Zeno Diemer erreicht mit dem Motorflugzeug DFW F 37/III (auch DFW C.IV (T25)) eine Höhe von 9760 Metern und stellt damit einen neuen Höhenflugweltrekord auf. Diese Höhe wurde durch einen mit Höhenvergaser ausgerüsteten BMW Reihensechszylinder-Motor IV ermöglicht.

06. Juli 1922 Der Firmennamen Bayerische Motoren Werke, das Markenlogo und der Motorenbau werden von der Knorr-Bremse AG, dem zwischenzeitlichen Eigentümer, übernommen.

28. September 1923 Das erste BMW-Motorrad, die BMW R 32, wird auf der Deutschen Automobil-Ausstellung in Berlin vorgestellt. Die unter der Leitung von Max Fritz entwickelte Maschine wird von einem quer eingebauten Zweizylinder-Viertakt-Boxermotor angetrieben.

02. Februar 1924 Beim Bergrennen am Mittenwalder Gsteig erzielt Ingenieur und Rennfahrer Rudolf Schleicher mit einer BMW R 32 die Bestzeit. Dies ist der erste Sieg in der Motorsportgeschichte von BMW.

01. Oktober 1928 Mit der Übernahme der Fahrzeugfabrik Eisenach in Thüringen wird BMW zum Automobilhersteller. Der Kleinwagen Dixi 3/15 PS, ein Lizenzbau des britischen Austin Seven, wird hier gefertigt.

22. März 1929 In einer vom Karosseriebauer Ambi-Budd gemieteten Produktionshalle am alten Flugplatz Berlin-Johannisthal läuft der erste BMW 3/15 PS vom Band.

22. Juni 1931 Der vom Eisenbahn-Konstrukteurs Franz Kruckenberg entwickelte „Schienenzeppelin“ erreicht mit Hilfe des  Zwölfzylinder-Flugmotor BMW VI eine Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h und stellt damit einen neuen Geschwindigkeitsrekord für Schienenfahrzeuge auf.

01. März 1932 BMW kündigt die Lizenzvereinbarung mit Austin. Kurze Zeit später präsentiert BMW mit dem BMW 3/20 PS seine erste automobile Eigenentwicklung, ein Kleinwagen mit neuem Vierzylinder-Motor und zweitüriger Ganzstahlkarosserie.

22. Juli 1932 Pilot Wolfgang von Gronau startet mit dem Flugboot Dornier „Wal“, das von zwei jeweils 600 PS starken Zwölfzylinder-Motoren des Typs BMW VIIa angetrieben wird, zur ersten Weltumrundung mit einer Gesamtstrecke von 44800 Kilometern.

11. Februar 1933 Der BMW 303 wird auf der Internationalen Automobil-Ausstellung in Berlin vorgestellt. Er ist das erste BMW-Automobil das die BMW Niere im Kühlergrill trägt, und zugleich das erste Modell mit einem Sechszylinder-Motor.

21. Dezember 1934 Der Flugmotorenbau von BMW wird rückwirkend zum 01. Januar 1934 in eine eigene Gesellschaft, die BMW Flugmotorenbau GmbH, ausgegliedert.

15. Februar 1936 Der BMW 326 wird als neues Mittelklasse-Modell mit Sechszylinder-Reihenmotor, strömungsgünstig geformter Karosserie, Tiefbettkastenrahmen und hydraulischer Bremsanlage auf der Internationen Automobil-Ausstellung in Berlin vorgestellt.

14. Juni 1936 Beim Eifelrennen auf dem Nürburgring  wird der Zweiliter-Sportroadster BMW 328 erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.  BMW Werksfahrer Ernst Jakob Henne, genannt „Schneller Henne“, gelingt mit dem neuen Sportwagen auf Anhieb ein klarer Start-Ziel-Sieg.

28. November 1937 Ernst Jakob Henne erreicht mit einem vollverkleideten BMW 500 Kompressor Motorrad auf der Autobahn Frankfurt–Darmstadt,  bei einer seiner zahlreichen Geschwindigkeits-Weltrekordfahrten, eine Rekordgeschwindigkeit von 279,503 km/h. Dieser Rekord wird erst 14 Jahre später,  am 12. April 1951, von Wilhelm Herz  auf einem NSU Motorrad  überboten.

08. Juni 1939 Georg „Schorsch“ Meier gewinnt  als erster Nicht-Brite auf der BMW 255 Kompressor die sogenannte Senior-TT, bei der Tourist Trophy auf der Isle of Man

30. September 1939 Die BMW AG übernimmt die kompletten Geschäftsanteile der Brandenburgischen Motoren Werke GmbH in Berlin-Spandau.  Zuvor hat BMW bereits mit den Brandenburgischen Motoren Werke n  bei der Entwicklung luftgekühlter Flugzeugmotoren zusammen gearbeitet.

28. April 1940 Mit einem BMW 328 Touring Coupé erzielen Fritz Huschke von Hanstein und Walter Bäumer den Gesamtsieg beim Langstreckenrennen Mille Miglia in Italien. Außerdem machen sie BMW zum Gewinner der Teamwertung aller Klassen.

30. April 1945 Kurz vor Kriegsende erreichen Soldaten der 7. US-Armee das KZ-Außenlager Allach bei München und das sogenannte BMW „Schattenwerk„. Dort und auch an weiteren Produktionsstandorten wurden ab Dezember 1939 Kriegsgefangene, Strafgefangene, Zwangsarbeiter und Häftlinge von Konzentrationslagern in der Fertigung von Flugzeugmotoren eingesetzt.

17. Dezember 1948 Als erstes Nachkriegsfahrzeug der BMW AG, wird mit der BMW R 24 die Motorrad-Fertigung wieder aufgenommen. Dabei handelt es sich um ein fast unverändertes Nachfolgemodell der R 23.

11. März 1954 Vorstellung des BMW 502 auf dem Automobilsalon in Genf. Der BMW 502 wird von einem V8-Leichtmetallmotor angetrieben.

12. September 1954 Wilhelm Noll sichert sich auf einer Werks-BMW, mit Beifahrer Fritz Cron im Seitenwagen, durch einen Sieg beim Abschlussrennen in Monza den ersten Weltmeister-Titel im Gespann-Rennsport. Bis 1974 kann BMW in dieser Disziplin 19 Fahrer- und 20 Marken-Weltmeistertitel sammeln.

01. Oktober 1954 BMW erwirbt vom italienischen Hersteller Iso Rivolta die Lizenz zum Bau des zweisitzigen Kleinstwagens Isetta.  Die BMW Isetta wird, in zahlreichen Details optimiert, von BMW Motorradmotoren angetrieben und als „Motocoupé“ vermarktet, zum meistverkauften BMW-Modell in den 1950er-Jahren.

15. Januar 1955 Die BMW R 50 und die BMW R 69, eine neue Modellreihe mit Vollschwingen-Fahrwerk, wird auf dem Brüsseler Salon vorgestellt. Bis 1969 bestimmt diese Baureihe das BMW Motorradprogramm.

22. September 1955 Der von der Presse als „Traum von der Isar“ gefeierte BMW 507, ein vom Designer Albrecht Graf Goertz gestalteter Roadster mit 150 PS starkem Achtzylinder-Motor, wird auf der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt vorgestellt.

09. Juni 1959 Der Vorstand der BMW AG präsentiert internationalen Journalisten im Rahmen einer Pressevorstellung das neue BMW 700 Coupé. Mit diesem Fahrzeug wird die Grundlage für eine rentable Großserienproduktion von Automobilen gelegt.

09. Dezember 1959 Eine Gruppe von Kleinaktionären verhindert auf der Hauptversammlung der BMW AG die Übernahme durch die Daimler-Benz AG. Großanteilseigner Herbert Quandt entschließt sich daraufhin zum verstärkten Engagement,  um BMW die Eigenständigkeit  zu sichern.

30. November 1960 Der für die Neuausrichtung des Unternehmens entscheidende Sanierungsplan, wird von der Hauptversammlung der BMW AG gebilligt. Damit werden die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt.

21. September 1961 Auf der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt  wird der BMW 1500 vorgestellt, der Beginn für den bahnbrechenden Erfolg der „Neuen Klasse“.

29. Juni 1964 Erstmals seit Kriegsende beschließt die Hauptversammlung der BMW AG, aufgrund der positiven Geschäftsentwicklung, die Zahlung einer Dividende an die Aktionäre.

18. Juni 1965 Die verbliebenen Anteile an der BMW Triebwerkbau GmbH werden von der BMW AG an die MAN AG verkauft. BMW beendet damit vorerst die Produktion von Flugmotoren.

07. März 1966 Vor der Bayerischen Staatsoper in München wird der BMW 1600, im Zusammenhang der Feierlichkeiten zum 50-jährigen Bestehen des Unternehmens, vorgestellt.

02. Januar 1967 Die Firma Hans Glas GmbH, die in Dingolfing unter anderem das Goggomobil produziert, wird von der BMW AG übernommen.

25. September 1968 Die neuen Sechszylinder-Modelle BMW 2500 und BMW 2800 werden am Tegernsee vorgestellt. Damit ist BMW nach mehrjähriger Pause wieder in der Oberklasse vertreten.

31. Dezember 1968 Ein weiteres Rekordjahr für BMW, zum ersten Mal werden innerhalb eines Jahres mehr als 100.000 Automobile hergestellt.

13. Mai 1969 Ende der Motorrad-Produktion im BMW Stammwerk in München. Die Produktion der Maschinen erfolgt ab September 1969 in Berlin-Spandau, wo dann die neue BMW /5-Baureihe vom Band läuft.

16. März 1971 Die BMW AG steigt mit der Gründung der BMW Kredit GmbH in das Finanzdienstleistungsgeschäft ein.

20. Oktober 1971 Das neue BMW Test- und Versuchsgelände wird in Aschheim, in der Nähe von München, eröffnet.

24. Mai 1972 Die für alle Rennsportaktivitäten und  die Entwicklung von Wettbewerbsfahrzeugen zuständige BMW Motorsport GmbH wird gegründet.  Sie ist auch für die Entwicklung sportlicher Automobile mit Straßenzulassung, die so genannten M-Modelle, zuständig.

31. August 1972 Die BMW (South Africa) (Pty) Ltd. wird gegründet und die BMW AG hält an dieser Vertriebs und Produktionsgesellschaft die Mehrheit. Das Werk in Rosslyn, Südafrika, ist die erste Fertigungsstätte außerhalb Deutschlands.

10. September 1972 Das erste rein elektrisch angetriebene Automobil der Marke BMW, ein BMW 1602 Elektro, wird bei den Olympischen Spielen in München als Begleitfahrzeug für den Marathonlauf eingesetzt.

12. September 1972 Mit der ersten BMW 5er Reihe präsentiert BMW den Nachfolger der „Neuen Klasse“ und führt gleichzeitig eine neue Baureihen-Bezeichnung ein. Diese neuen Modellbezeichnungen haben im Grundsatz bis heute Gültigkeit hat, die erste Ziffer steht für die Baureihe, die zwei folgenden Ziffern spezifizieren das Modell anhand der Motorisierung.

08. Januar 1973 Gründung einer BMW Tochtergesellschaft in Frankreich. Damit beginnt BMW, die Vertriebsaktivitäten auf internationalen Märkten in Eigenregie zu übernehmen.

18. Mai 1973 BMW weiht ein neues Verwaltungsgebäude und das BMW Museum ein. Die Gebäude von „Vierzylinder“ und „Museumsschüssel“ waren zu den Olympischen Spielen im Jahr zuvor fertiggestellt worden.

27. September 1973 Im erweiterten und modernisierten Werk in Dingolfing beginnt die Produktion mit der BMW 5er Reihe.

14. Juni 1975 Beim 24-Stunden-Rennen in Le Mans startet das erste BMW Art Car, ein von dem US-amerikanischen Künstler Alexander Calder gestalteter BMW 3.0 CSL. Damit startet eine einzigartige Kunstsammlung, die BMW noch heute fortführt.

30. Juni 1975 Die BMW 3er Reihe wird im Münchner Olympiastadion präsentiert. Mit neuer Technik und neuer Modellbezeichnung tritt sie die Nachfolge des erfolgreichen BMW 02er an.

03. Februar 1976 Die BMW Motorsport GmbH wird mit der Gründung einer „Fahrerschule“ beauftragt, am 22. April 1977 starten die ersten offiziellen Kurse. Noch heute bietet die „Fahrerschule“ als BMW Driving Experience und MINI Driving Experience ein Trainings und Erlebnisprogramm für mehr Freude und Sicherheit am Lenkrad.

11. März 1976 Die Coupés der neuen BMW 6er Reihe werden auf dem Internationalen Automobilsalon in Genf vorgestellt.

05. Oktober 1978 Der BMW M1 wird auf dem Mondial de l’Automobile in Paris vorgestellt. Der von der BMW Motorsport GmbH entwickelte Mittelmotor-Sportwagen verfügt über 277 PS.  Die Rennversion sorgt unter anderem bei den Läufen der Procar Serie im Rahmenprogramm der Formel 1 in Europa 1979 und 1980 für Aufsehen.

21. Juni 1979 In Steyr in Oberösterreich begann mit dem Spatenstich zur Errichtung des BMW  Motorenwerk durch den österreichischen Bundeskanzler Bruno Kreisky eine eindrucksvolle Erfolgsstory. Das Werk dient heute unter anderem als Kompetenzzentrum für die Entwicklung und Produktion von BMW Dieselantrieben.

20. Januar 1981 Einen Beleg für die Zuverlässigkeit des im Jahr zuvor eingeführten Enduro-Modells mit Boxermotor liefert der Franzose Hubert Auriol. Er gewinnt auf einer BMW R 80 G/S die Rallye Paris-Dakar.

13. Juni 1983 Die BMW AG präsentiert das erste von einem Dieselmotor angetriebene Serienautomobil der Unternehmensgeschichte. Der BMW 524td verfügt über einen Reihensechszylinder-Turbodiesel mit 85 kW/115 PS.

15. Oktober 1983 Nur 630 Tage nach der Premiere von BMW in der Königsklasse wird der Brasilianer Nelson Piquet im Brabham BMW beim Großen Preis von Südafrika Formel-1-Weltmeister. Er ist zudem der erste Formel-1-Weltmeister in einem Fahrzeug mit Turbomotor.

01. Januar 1985 Die BMW Technik GmbH wird als Innovationsschmiede und autonome Denkfabrik gegründet. Sie entwickelt zukunftsweisende Fahrzeug- und Teilkonzepte.

12. September 1985 Auf der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt präsentiert BMW den extrem sportlichen BMW M3 und das erste allradgetriebene Modell, den BMW 325i Allrad.

05. März 1987 Das erste Zwölfzylinder-Modell aus deutscher Produktion seit Kriegsende, der BMW 750i, wird auf dem Automobilsalon in Genf vorgestellt.

22. Mai 1987 Offizielle Eröffnung des neuen BMW Werk Regensburg. Seit Ende 1986 wird dort bereits die BMW 3er Limousine gefertigt.

11. September 1987 Auf der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt wird der von der BMW Technik GmbH entwickelte Roadster BMW Z1 vorgestellt.

15. November 1987 Der Italiener Roberto Ravaglia wird mit einem BMW M3 des Teams Schnitzer Motorsport erster Tourenwagen-Weltmeister.

27. April 1990 Das Forschungs- und Ingenieurszentrum (FIZ – heute: Forschungs- und Innovationszentrum) wird im Münchner Stadtteil Milbertshofen feierlich eröffnet. In einem engen Verbund arbeiten dort rund 7000 Wissenschaftler, Ingenieure, Techniker, Designer und Manager zusammen.

01. Juli 1990 BMW gründet mit Rolls-Royce plc. zusammen die BMW Rolls-Royce GmbH, die für Entwicklung, Bau und Vertrieb von Flugzeugturbinen zuständig ist. Damit kehrt BMW zu seinen Ursprüngen als Flugzeugmotorenbauer zurück. Die BMW AG veräußert zum Ende des Jahres 1999, im Zuge der Neuausrichtung des Unternehmens, ihre Anteile an die Rolls-Royce plc.

10. März 1992 Das neue Werk der BMW Fahrzeugtechnik GmbH wird am traditionsreichen Standort Eisenach in Thüringen eröffnet. In Eisenach werden Presswerkzeuge für das Produktionsnetzwerk des Unternehmens produziert.

01. August 1993 Die am 24. Mai 1972 gegründete BMW Motorsport GmbH firmiert in die BMW M GmbH Gesellschaft für individuelle Automobile um.

29. Januar 1994 BMW unterzeichnet den Kaufvertrag zur Übernahme der britischen Rover Group. Zu dieser gehören  unter anderem die Marken Rover, MG, MINI und Land Rover.

08. April 1994 Die BMW Group Mobile Tradition entsteht, seit 2008 ist sie als BMW Group Classic für sämtliche Belange der Unternehmens- und Produkthistorie verantwortlich.

15. November 1994 Offizielle Eröffnung des neuen BMW Werk Spartanburg im US-Bundesstaat South Carolina. Die Fahrzeugproduktion beginnt bereits am 08. September 1994, als erstes Modell rollt ein BMW 318i vom Band.

08. Juni 1998 BMW kündigt an, die mit dem Kauf der Rover Group erworbene Marke MINI in eigenständiger Form weiterzuführen.

14. Juni 1998 Mit dem BMW 320d gewinnt beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring erstmals ein Fahrzeug mit Dieselmotor.

10. Januar 1999 BMW präsentiert auf der Auto Show in Detroit mit dem BMW X5 ein komplett neues Fahrzeugkonzept.  Der X5 vereint markentypische Sportlichkeit mit den vielseitigen Qualitäten eines Allradfahrzeugs. BMW begründet damit ein neues Marktsegment, das des Sport Activity Vehicle (SAV).

01. Oktober 1999 Die von der BMW AG 1994 gekaufte Rover Group und die BMW AG werden in der BMW Group zusammengefasst. Das soll die Konzernfunktion des Unternehmens als Dach für mehrere Marken betonen.

29. Oktober 1999 Das als „Vierzylinder“ bekannte BMW Verwaltungsgebäude und das benachbarte als „Museumsschüssel“ bekannte BMW Museum werden unter Denkmalschutz gestellt.

09. Mai 2000 BMW verkauft die Rover Group ohne die Marken MINI und Land Rover an die britische Phoenix Venture Holdings Ltd.  und die Ford Motor Corporation kauft zwei Wochen später Land Rover. Nur MINI bleibt Teil der BMW Group.

26. April 2001 Der erste Mini läuft, nach dem Relaunch der Marke, im britischen Oxford vom Band. Das Werk, in dem schon der alte Mini produziert wurde, ist dafür umfangreich modernisiert wurden.

13. September 2001 Die neue BMW 7er Reihe feiert in der vierten Generation ihre Weltpremiere auf der Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt.  Mit der Luxuslimousine führt BMW erstmals das revolutionäre Bediensystem iDrive ein.

31. Dezember 2002 Das Geschäftsjahr 2002 schließt die BMW Group mit einem neuen Absatzrekord ab. Zum ersten Mal in der Geschichte von BMW werden innerhalb eines Jahres mehr als eine Million Automobile verkauft.  Neben Fahrzeugen der Marke BMW, haben auch die verkauften Fahrzeuge von MINI zum Absatzrekord beigetragen.

03. Januar 2003 Die Marke Rolls-Royce gehört seit dem Jahreswechsel offiziell zur BMW Group. Die Rolls-Royce Motor Cars Ltd. präsentiert am neuen Standort in Goodwood das erste Modell der neuen Ära: den Rolls-Royce Phantom.

20. Mai 2004 Im Nordosten Chinas, in Shenyang, wird die zusammen mit dem Kooperationspartner Brilliance China Automotive Holdings Ltd. betriebene Fahrzeugfabrik Dadong eröffnet.

25. September 2004 BMW kann auch Golf-Klasse – mit der auf dem Mondial de l’Automobile in Paris präsentierten  BMW 1er Reihe wird markentypische Fahrfreude erstmals auch im Kompaktsegment erlebbar.

13. Mai 2005 Bundeskanzler Gerhard Schröder eröffnet in Leipzig die bis dahin modernste Fahrzeugfabrik von BMW. Die Architektin Zaha Hadid hat das Zentralgebäude des neuen Werks als Büro der Zukunft entworfen. Zu Beginn werden hier Fahrzeuge der BMW 3er Reihe produziert, später auch andere Modelle.

07. September 2005 Die BMW Group wird erstmals Im Dow Jones Sustainability Index als weltweit nachhaltigster Automobilhersteller geführt.

13. September 2006 Das britische MINI Production Triangle, mit den Standorten Swindon, Hams Hall und Oxford, nimmt offiziell seinen Betrieb auf. Hier entsteht die neue Modellgeneration des MINI.

27. September 2007 Die auf langfristiges profitables Wachstum ausgerichtete Unternehmens-Strategie Number ONE wird vom BMW-Vorstand vorgestellt.

17. Oktober 2007 Eröffnung der BMW Welt im Münchner Stadtbezirk 11 Milbertshofen am Olympiapark in direkter Nähe zum BMW-Vierzylinder. Das modern gestaltete Gebäude bietet ein einzigartiges Erlebnis und Kunden können hier in markentypischer Atmosphäre ihr neues Fahrzeug in Empfang nehmen.

19. November 2008 Der MINI E wird auf der Los Angeles Auto Show präsentiert. Dabei handelt es sich um einen rein elektrisch angetriebener Kleinwagen für Feldversuche im Alltagsverkehr.

21. Februar 2011 Die neue Submarke BMW i wird in der BMW Welt vorgestellt. BMW i entwickelt elektrisch angetriebene Automobile und innovative Mobilitätsdienstleistungen.

01. April 2011 Der Premium-Car-Sharing-Service DriveNow, ein Joint-Venture der BMW Group und der Sixt AG, nimmt in München seinen Betrieb auf.

01. September 2011 Das von der BMW Group gemeinsam mit der SGL Group betriebene Carbonfaserwerk wird im US-Bundesstaat Washington in Moses Lake in Betrieb genommen. Dort wird das Ausgangsmaterial zur Herstellung der aus CFK bestehenden Fahrgastzellen der Modelle BMW i3 und BMW i8 produziert.

15. Januar 2012 Das deutsche Privatteam X-raid gewinnt mit einem in Anlehnung an den MINI Countryman gestalteten MINI ALL4 Racing die Rallye Dakar. Das Fahrzeug ist speziell für Langstreckenrallyes entwickelt worden.

29. April 2012 BMW kehrt nach fast zwei Jahrzehnten wieder in die DTM zurück und gewinnt die Saison 2012 am 21. Oktober mit dem Gewinn von drei Titeln. Der Kanadier Bruno Spengler wird im BMW M3 DTM Gesamtsieger und  BMW gewinnt auch die Hersteller- und die Teamwertung.

24. Mai 2012 Als zweite Produktionsstätte in China wird das Werk Tiexi in Shenyang eröffnet. Neben der Fahrzeugfabrik Dadong, die ebenfalls in Shenyang liegt, wird Tiexi gemeinsam von der BMW Group und Brilliance China Automotive Holdings Ltd. betrieben.

18. September 2013 Im Leipziger BMW-Werk beginnt die Produktion des BMW i3. BMW bringt damit das weltweit erste Premium-Elektrofahrzeug auf den Markt, das von Grund auf für diese Antriebsform entwickelt wurde.

26. Februar 2014 Zurück zu den Wurzeln – Die BMW Group Classic kündigt den Umzug an einen historischen Standort an. Ein Teil der ersten Produktionsstätten von BMW kehrt mit dem Kauf des Grundstücks an der Moosacher Straße in München von der Knorr-Bremse AG in den Besitz des Unternehmens zurück.

05. Juni 2014 Die ersten Plug-in-Hybrid-Sportwagen BMW i8 werden in der BMW Welt in München an Kunden übergeben.

10. Juni 2015 In der Münchner BMW Welt wird die sechste Generation der BMW 7er Reihe vorgestellt. Die  Luxuslimousine bietet einige einzigartige Innovationen, wie die Karosseriestruktur mit Carbon Core, die BMW Gestiksteuerung oder das Ferngesteuerte Parken.

06. Dezember 2015 Für das Engagement beim Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge wird der Submarke BMW i auf der UN-Klimakonferenz in Paris der „Momentum of Change“ Award der Vereinten Nationen verliehen.

06. Januar 2016 Auf der CES 2016 in Las Vegas präsentiert BMW am Beispiel der Studie BMW i Vision Future Interaction wegweisende Innovationen in den Bereichen Bedienung und autonomes Fahren.

07. März 2016 Das 100-jährige Bestehen des Unternehmens wird mit einem Festakt in der Münchner Olympiahalle gefeiert. Zusätzlich findet eine Party mit einem breiten Showprogramm für die Belegschaft in der Allianz Arena statt.

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BMW – die schönsten Modelle: 100 Jahre Design und TechnikBMW - die schönsten Modelle: 100 Jahre Design und Technik auto motor und sport Edition – 100 Jahre BMW BMW M3: Entwicklung – Modelle – Technik

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bmwgroup.com

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Quellen: wikipedia.org und bmwgroup.com