Neuer Bericht hebt die Bedeutung von Drohnensicherheit hervor

DJI, der weltweit führende Anbieter von zivilen Drohnen und Luftbildtechnologie, ist der Ansicht, dass der neue Bericht der ASSURE  (Alliance for System Safety of UAS through Research Excellence) vom Dienstag über Drohnenkollisionsrisiken die Bedeutung der Technologieanstrengungen von DJI unterstreicht, die darauf abzielen, Drohnen von Flugzeugen fernzuhalten. DJI-Experten stehen zur Verfügung, um den ASSURE-Bericht und die Sicherheitsbemühungen des DJI zu diskutieren.

Der ASSURE-Report (hier verfügbar) untersuchte einen DJI Phantom 3 Quadcopter  und eine größere Fixed-Wing-Drohne, die von einer anderen Firma hergestellt wurde, und benutzte dann Computermodelle, um vorherzusagen, wie sie mit verschiedenen Oberflächen eines Passagierjets und eines Businessjets kollidieren würden. Die Studie fand eine Reihe von möglichen Auswirkungen auf diese Oberflächen, von minimal bis schwerwiegend.

Genau wie der vorherige Bericht von ASSURE über Bodenkollisionen bietet dieser Bericht neue Garantien dafür, dass die heute betriebenen Drohnen in einer Weise sicher sind, die den bisherigen öffentlichen Annahmen widerspricht. Selbst im schlimmsten Fall kam ASSURE beispielsweise zu dem Schluss, dass eine Quadkopter-Drohne nicht in die Windschutzscheibe dieser Flugzeuge eindringen oder einen unkontrollierten Ausfall verursachen würde, wenn sie in das Triebwerk eines Verkehrsflugzeuges fliegen würde. Und in den niedrigen Höhen, in denen die meisten Drohnen operieren und die oft durch Beschränkungen vorgegeben sind, fliegen Flugzeuge mit langsameren Geschwindigkeiten.  Laut ASSURE  gibt es bei diesen Geschwindigkeiten nur geringste Schäden bei einer Kollision.

DJI Phantom 4

FAA-Studie bestätigt das kleine Drohnen das geringste Risiko für Flugzeuge darstellen (Quelle: DJI)

Die Studie bestätigte die konsequente Position von DJI, dass die kleinsten Drohnen von den Regulierungsbehörden anders behandelt werden sollten als größere Dronen, da sie bei einer Kollision mit Flugzeugen ein wesentlich geringeres Risiko für schwere Schäden darstellen. DJI’s neueste populäre Drohnen, die Mavic Pro und Spark, wiegen sogar deutlich weniger als das Phantom-Modell, das von ASSURE untersucht wurde.

ASSURE hat uns einen großen öffentlichen Dienst geleistet, indem es die Risiken von Kollisionen rigoros analysiert und eine wissenschaftliche Grundlage für zukünftige Forschung, Produktentwicklung und Regulierung geschaffen hat“, sagte Brendan Schulman, DJI Vizepräsident für Politik und Recht. „Der Bericht von ASSURE zeigt, warum sich das Wachstum dieser Technologie an Fakten und nicht an Ängsten orientieren sollte.“

ASSURE kam zu dem Schluss, dass die Hersteller von Drohnen  Sensor- und/oder Geofencing-Technologien einsetzen sollten, um das Risiko zu verringern, dass Drohnen mit Flugzeugen kollidieren, was einige der Features sind, die bereits in DJI’s neuesten Drohnen eingebaut sind. „Der ASSURE-Bericht zeigt, dass sich die Sicherheitsanstrengungen unserer Branche auf die Aufrechterhaltung einer sicheren Trennung zwischen Dronen und Flugzeugen konzentrieren sollten, so dass Kollisionsdaten weiterhin Gegenstand wissenschaftlicher Simulationen bleiben“, sagte Walter Stockwell, DJI Leiter Technische Standards. „Technologie und Ausbildung sind der Schlüssel, um Drohnenpiloten zu helfen, dieses Ziel zu erreichen.“

DJI’s Bemühungen umfassen:

  • GPS-gestütztes Geofencing, das Piloten auf einen begrenzten Luftraum in der Nähe von Flughäfen aufmerksam macht und automatisch verhindert, dass Drohnen in den sensibelsten Gebieten ohne Genehmigung fliegen bzw. starten können.
  • Obligatorische Höhenbegrenzungen, die in DJI’s Drohnen eingebaut sind.
  • Automatische Rückholfunktionen, mit denen Drohnen sicher zum Startplatz zurückgebracht werden können, wenn sie den Kontakt zu ihren Controllern verlieren oder einen niedrigen Batteriestand erreichen.
  • AirSense-Empfänger in neuen DJI-Drohnen empfangen ADS-B-Signale von Passagierflugzeugen und warnen Drohnenpiloten vor möglichen Kollisionen.
  • Ein neues Wissensquiz, bei dem neue Drohnenpiloten ihr Wissen über die Regeln für den sicheren Einsatz von Drohnen vor ihren ersten Flügen erfolgreich unter Beweis stellen müssen, einschließlich Fragen zum Betrieb in der Nähe von Flughäfen und Flugzeugen.
  • Das neue AeroScope-System von DJI ermöglicht es Behörden, Drohnen in der Luft zu identifizieren und zu überwachen und liefert sofortige und verwertbare Informationen an sensiblen Orten wie Flughäfen.

ASSURE ist ein Kompetenzzentrum, das von der US-Luftfahrtbehörde FAA (Federal Aviation Administration)mit der Erstellung dieses Berichtes beauftrag wurde. DJI beliefert ASSURE seit 2016 mit Testmaterialien, sowie auf Anfrage mit technischem Fachwissen. DJI hatte sonst keinen Einfluss auf die Erstellung des Berichtes.

Die überwältigende Mehrheit der Drohnenpiloten möchte sicher und verantwortungsbewusst fliegen, und DJI’s Entwicklungen haben dazu beigetragen, einen bisher nicht gekannten Sicherheitsstandard für Drohnen zu entwickeln. Die FAA hat klar gestellt, dass Drohnen sicher in den Luftraum integriert werden können, und DJI arbeitet weiterhin eng mit den Luftfahrtregulierungsbehörden zusammen, um die sichere Integration zu gewährleisten.

Die ASSURE-Studie ist die erste gründliche wissenschaftliche Arbeit, um die möglichen Folgen einer Drohnenkollision mit einem Passagierflugzeug zu untersuchen. Eine Studie des britischen Verkehrsministeriums in diesem Sommer wies darauf hin, dass die meisten Drohnen ein begrenztes Risiko für den Luftverkehr darstellen, aber das Ministerium weigerte sich, die vollständige Testmethodik und die Ergebnisse freizugeben, wodurch der Nutzen dieser Studie stark eingeschränkt wurde. Um wichtige Sicherheitsfragen zu beantworten, und der Industrie oder den Gesetzgebern Vorschläge  zur Verbesserung der Sicherheit zu geben, ist die vollständige Auswertung von Studien unumgänglich.

Obwohl Millionen von Drohnen weltweit im Einsatz sind, wurde bisher nur eine einzige bestätigte Kollision zwischen einem Multikopter  und  einem Hubschraube der U.S. Armee gemeldet. DJI unterstützt den Nationalen Verkehrssicherheitsausschuss der USA  bei der Untersuchung dieser Kollision zwischen einer DJI Phantom 4 Drohne und einem Hubschrauber der U.S. Armee. Die Zusammenstoß passierte über Wasser in der Nähe von Staten Island, New York. Ein Teil der Drohne wurde aus dem beschädigten Hubschrauber geborgen, der ohne Zwischenfälle oder Verletzungen landen konnte.

Quelle: dji.com