Mercedes-AMG F1 W10 EQ Power+ Wintertest I 2019, Tag 3

Beide Fahrer legen am dritten Tag der Wintertestfahrten in Barcelona jeweils eine vollständige Renndistanz mit dem W10 zurück

Datum: Mittwoch, 20. Februar 2019

Fahrer: Valtteri Bottas (Vormittag), Lewis Hamilton (Nachmittag)

Strecke: Circuit de Barcelona-Catalunya

Streckenlänge: 4,655 km

Absolvierte Runden: Valtteri: 88, Lewis: 94, Gesamt: 182

Absolvierte Distanz: Valtteri: 410 km, Lewis: 438 km, Gesamt: 847 km

Bestzeit: Valtteri: 1:20.693, Lewis: 1:20.818

Der Mercedes-AMG F1 W10 EQ Power+ erwies sich am dritten Testtag auf dem Circuit de Barcelona-Catalunya weiterhin als zuverlässig. Im Verlauf des Tages legte das Team mit dem Auto 182 Runden zurück. Beide Fahrer absolvierten jeweils eine komplette Renndistanz mit dem W10. In diesem Zuge setzte das Team sein Aerodynamikprogramm und Systemchecks fort.

  • Valtteri eröffnete den Testtag am Vormittag. Er absolvierte eine komplette Renndistanz und sammelte dabei Aero-Daten
  • Lewis saß am Nachmittag im Auto. Auch er legte eine vollständige Renndistanz zurück und konzentrierte sich dabei auf unterschiedliche Systemchecks
  • Mercedes-Benz Power Units legten heute insgesamt 1.266 km zurück
  • Morgen sitzt zunächst Lewis im Cockpit des W10, bevor am Nachmittag Valtteri das Steuer übernimmt

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Das sagen die Mercedes-Fahrer und der Technische Direktor zum dritten Testtag

Valtteri Bottas

Ähnlich wie an den vergangenen beiden Tagen haben wir auch heute Vormittag weitere Aero-Messungen vorgenommen. Danach sind wir zum ersten Mal eine komplette Renndistanz mit dem neuen Auto gefahren – das waren 66 problemfreie Runden in Folge. Wir lernen immer mehr über den W10 und der Wagen fühlte sich erneut besser als am Vortag an. Es gibt immer noch Verbesserungsspielraum, aber wir erzielen jeden Tag weitere Fortschritte.

Lewis Hamilton

Wir haben heute erneut viele Kilometer zurückgelegt. Sowohl Valtteri als auch ich konnten eine komplette Renndistanz abspulen. Somit war es aus Sicht der Zuverlässigkeit ein guter Tag. Wir haben versucht, das Auto noch besser zu verstehen – also wie zu Beginn jedes neuen Jahres. Ich mag die Herausforderung, zu Beginn des Jahres wieder im Auto zu sitzen. Es ist, als ob man jemanden zum ersten Mal kennenlernt. Man weiß nicht, was gut oder schlecht ist. Diese gemeinsame Entwicklung mit dem Auto ist etwas ganz Besonderes. Es ist verrückt, wenn man darüber nachdenkt, dass dies bereits meine siebte Saison mit dem Team ist. Aber dieses Jahr scheint uns vor die bislang größte Herausforderung zu stellen. Das finde ich wahnsinnig aufregend. Ich liebe das Racing und daran wird sich garantiert nichts ändern.

James Allison

Beide Fahrer haben heute jeweils eine reibungslose Renndistanz zurückgelegt. So gesehen war es ein weiterer sehr produktiver Tag für uns. Wir haben erneut dazu gelernt, wie sehr wir die Reifen bei diesen Bedingungen herannehmen dürfen. All das gehört dazu, um die Grundlage für die nächste Woche zu legen. Es ist gut, dass wir schon so früh während der Testfahrten zwei Renndistanzen absolvieren konnten. Dadurch können wir uns morgen etwas mehr auf die Performance konzentrieren, aber der Großteil dieser Arbeit steht erst in der kommenden Woche auf dem Programm.

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Quelle: Daimler AG