12. August 1977 – Erster Freiflug der Prototypen-Raumfähre Enterprise

Das Space Shuttle Enterprise (OV-101) war der erste Orbiter des Space Shuttle Systems

Der Shuttle Orbiter 101 "Enterprise" schwebt über dem Trägerflugzeug der NASA 747, nachdem er beim ersten freien Flug der Shuttle Apporach and Landing Tests (ALTs) am 12. August 1977 im Dryden Flight Research Center in Südkalifornien getrennt wurde. Die Astronauten Fred W. Haise Jr. und C. Gordon Fullerton waren die Crew der "Enterprise". Die ALT-Freiflüge wurden entwickelt, um die Unterschall-Lufttüchtigkeit von Orbiter, den Betrieb integrierter Systeme und die Anflug- und Landefähigkeit des Piloten zu überprüfen und die Voraussetzungen für die automatische Flugsteuerung und den Navigationsmodus zu erfüllen.

Der Shuttle Orbiter 101 „Enterprise“ schwebt über dem Trägerflugzeug der NASA 747, nachdem er beim ersten freien Flug der Shuttle Apporach and Landing Tests (ALTs) am 12. August 1977 im Dryden Flight Research Center in Südkalifornien getrennt wurde. Die Astronauten Fred W. Haise Jr. und C. Gordon Fullerton waren die Crew der „Enterprise“. Die ALT-Freiflüge wurden entwickelt, um die Unterschall-Lufttüchtigkeit von Orbiter, den Betrieb integrierter Systeme und die Anflug- und Landefähigkeit des Piloten zu überprüfen und die Voraussetzungen für die automatische Flugsteuerung und den Navigationsmodus zu erfüllen. (Von NASA – Enterprise First Free Flight (direct link on NASA), Gemeinfrei, Link)

Die Enterprise (englisch für Unternehmen, Unternehmung) ist ein Prototyp für die Raumfähren aus dem Space-Shuttle-Programm der US-Raumfahrtbehörde NASA. Die interne Bezeichnung lautet OV-101. Der Name Enterprise geht auf das fiktive Raumschiff Enterprise aus der Science-Fiction-Serie Star Trek zurück. Sie wurde am 17. September 1976 für die NASA im Rahmen des Space Shuttle-Programms gebaut, um atmosphärische Testflüge durchzuführen, nachdem sie von einer modifizierten Boeing 747 gestartet worden war. Die Enterprise wurde ohne Triebwerke oder einen funktionalen Hitzeschild gebaut und war daher nicht für die Raumfahrt geeignet. Am 12. August 1977 flog die Enterprise zum ersten Mal allein, die Enterprise unterzog sich vier weiteren Freiflügen, bei denen sich die Raumfähre von der Boing trennte und unter Astronautenkontrolle landete. Diese Tests bestätigten die Flugeigenschaften des Orbiter-Designs und wurden unter verschiedenen aerodynamischen und Gewichtskonfigurationen durchgeführt. Die ersten drei Flüge wurden mit einem Heckkegel am Ende des hinteren Rumpfes der Enterprise geflogen, was den Luftwiderstand und die Turbulenzen beim Zusammenflug mit dem Trägerflugzeug reduzierte. In den letzten beiden Flügen wurde der Heckkegel entfernt und die Haupttriebwerke nachgebildet. Beim fünften und letzten Segelflug wurden durch den Piloten verursachte Schwingungsprobleme aufgedeckt, die vor dem ersten Orbitalstart behoben werden mussten.

Die Enterprise ist seit 2012 im Intrepid Sea, Air & Space Museum

Ursprünglich sollte die Enterprise für den Orbitalflug umgerüstet werden, um der zweite Orbiter im Einsatz nach der Columbia zu werden. Doch während des Baus des Space Shuttle Columbia änderten sich die Details des endgültigen Designs des Shuttles. Nach der Challenger-Katastrophe am 28. Januar 1986, die Raumfähre zerbrach während der Mission STS-51-L in rund 15 Kilometern Höhe, wurde darüber nachgedacht die Enterprise als Ersatz für Challenger zu verwenden und umzubauen. Dieser Plan wurde aber verworfen, und die Endeavour wurde stattdessen am 25. April 1991 als Ersatz für die Raumfähre Challenger fertiggestellt. Die Enterprise wurde restauriert und im Jahr 2003 im neuen Steven F. Udvar-Hazy Center in Virginia ausgestellt. Nach der Stilllegung der Space Shuttle-Flotte ersetzte die Raumfähre Discovery die Enterprise im Udvar-Hazy Center. Die Enterprise wurde daraufhin in das Intrepid Sea, Air & Space Museum in New York City verlegt, wo sie seit Juli 2012 zu sehen ist.

Mehr Informationen über die Enterprise

http://www.raumfahrer.net/raumfahrt/spaceshuttle/orb_enterprise.shtml

 

Quelle: wikipedia.org