Mazda6 MPS

Fotogalerie Mazda6 MPS

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Der Mazda6 MPS auf einen Blick

Design

  • Motorhaube um 40 Millimeter angehoben; aggressivere Frontpartie
  • 18-Zoll-Felgen mit 215/45er-Reifen
  • Heckschürze mit Heckspoiler, Diffusor und integrierten Endrohren
  • Mittelkonsole im Titanium-Look, Klavierlack für Radio-Bedienoberfläche
  • Einstiegsleisten aus rostfreiem Edelstahl
  • Aluminium-Pedalsatz mit Gumminoppen
  • Tacho-Skalierung bis 280 km/h Funktionalität und Ausstattung
  • Leder für Lenkrad und Schaltknauf
  • Stark konturierte Sitze mit Lederpolsterung
  • Elektrisch einstellbarer Fahrersitz mit Memoryfunktion
  • Elektrische Fensterheber rundum mit Einklemmschutz
  • Optionales DVD-Navigationssystem inklusive TMC mit aufschwenkendem Display
  • Bose®-Sound-System mit 6fach-CDWechsler und sieben Lautsprechern

Antrieb

  • 2,3-Liter-Benziner mit Direkteinspritzung (DISI) und Turboaufladung
  • Mit 260 PS fast 100 PS stärker als ein Mazda6 mit 2,3-Liter-Saugmotor
  • 240 km/h Höchstgeschwindigkeit; von 0 auf 100 km/h in 6,6 Sekunden
  • Allradantrieb (All-Wheel-Drive) mit variabler Drehmomentverteilung (Active Torque Split) und drei verschiedenen ProgrammKennfeldern
  • Sperrdifferenzial mit begrenztem Schlupf an der Hinterachse (Super LSD)
  • Fertigung von Motorblock und –kopf im Präzisionsdruckverfahren

Fahrwerk und Sicherheit

  • Neue Fahrwerksabstimmung
  • 50 Prozent steifere Rohkarosserie
  • größere 18-Zoll-Räder und größer dimensioniertes Bremssystem
  • Sechs Airbags, crashoptimiertes Bremspedal
  • ABS, EBD, Bremsassistent und Stabilitätssystem DSC mit Traktionskontrollsystem TCS
  • Xenon-Hauptscheinwerfer und Nebelscheinwerfer
Mazda6 MPS Concept

Mazda6 MPS Concept (Foto: Mazda Motors Deutschland GmbH)

Der Mazda6 MPS ist die stärkste Serienlimousine von Mazda

Der Mazda6 MPS ist das Spitzenmodell und die leistungsstärkste Version der ersten Mazda6 Generation (GG). MPS steht für Mazda Performance Series. Als Basis dient die Stufenhecklimousine, die zugleich das Interieur vom Faceliftmodell (GG1) aufnimmt. Der Mazda6 MPS ist die stärkste Serienlimousine in der Geschichte von Mazda.  Mit der Einführung der zweiten Mazda6 Generation (GH) wird die Produktion des Mazda6 MPS eingestellt. Bis zur heutigen aktuellen Generation des Mazda6 (GL) ist keine neue MPS Limousine mehr auf den Markt gekommen.

Ein aufgeladener 2,3- Liter-Ottomotor dient dem Vortrieb

Der Mazda6 MPS  wird zwischen Herbst 2005 und Ende 2007 produziert, in Deutschland kommt er im Frühjahr 2006 in die Autohäuser. Der MPS ist Mazdas Beitrag zum unverändert wachsenden Markt der Hochleistungslimousinen. Primäres Entwicklungsziel war die Kreation eines extrem fahrdynamischen Modells, das den Zoom Zoom-Gedanken der Marke in eine neue Dimension hebt. Ein aufgeladener 2,3- Liter-Ottomotor, Allradantrieb mit aktiver Drehmomentverteilung („Active Torque Split“) sowie ein den gesteigerten Fahrleistungen angepasstes Fahrwerk bürgen für höchsten Fahrspaß.

Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 240 km/h

Benzin-Direkteinspritzung und Turboaufladung sind die primären Kraftspender des Vierzylinders aus der MZR-Baureihe. Dessen Höchstleistung von 191 kW/260 PS wird bei 5.500/min erreicht; das maximale Drehmoment von 380 Nm ist schon bei 3.000/min präsent. Als Folge beschleunigt der Mazda6 MPS in nur 6,6 Sekunden von 0 auf 100 km/h; mit einer Spitze von 240 km/h zählt er zu den schnellsten Autobahn-Limousinen. Ein neu entwickeltes Sechsganggetriebe macht das Fahrerlebnis noch intensiver. Die kompakte Dreiwellen-Konstruktion erlaubt dank weiter Spreizung der Übersetzungen die volle Ausnutzung der Motorleistung.

Mazda6 MPS Karosseriestruktur

Mazda6 MPS Karosseriestruktur (Foto: Mazda Motors Deutschland GmbH)

Der MPS hat Allradantrieb mit aktiver Drehmomentverteilung

Je nach Fahrbahnzustand und Fahrsituation leitet das Allradsystem des Mazda6 MPS variabel bis zu 50 Prozent der Kraft an die Hinterräder. Mit Informationen über Lenkwinkel, Gierrate, Querbeschleunigung und Motorstatus versorgt, regelt eine elektromagnetisch betätigte Mehrscheiben-Ölbadkupplung im Verteilergetriebe die bedarfsgerechte Drehmomentverteilung. Drei verschiedene Allradprogramme, die der Rechner ohne Zutun des Fahrers automatisch anwählt, stehen zur Wahl: „Normal“, „Sport“ und „Stability“ für rutschigen Untergrund.

Das Fahrwerk wurde an die Mehrleistung angepasst

Chassis und Fahrwerk des Mazda6 MPS erfuhren mit Blick auf die erhöhte Leistung einen schon mit der Fertigung von Unterbaugruppen einsetzenden Feinschliff. Im Ergebnis steht eine im Vergleich zur viertürigen Mazda6-Limousine um nochmals 50 Prozent höhere Torsionssteifigkeit. Analog zum verwindungsfesteren Fahrzeugkörper stimmten Ingenieure der Motorsportabteilung MAZDASPEED das Fahrwerk sportlicher ab, ohne jedoch dabei den Abrollkomfort zu vernachlässigen. Vorne kommt eine Einzelradaufhängung an doppelten Dreiecksquerlenkern, hinten eine MultiLink-Konstruktion zum Einsatz. Beide Achsen erhielten stärkere Dämpfer samt strafferen Federn sowie im Durchmesser vergrößerte Querstabilisatoren. Darüber hinaus wurde auch das Bremssystem mit größeren Bremsscheiben dem gesteigerten Leistungsniveau angepasst.

Hochleistungscharakter wird außen dezent statt mit Krawall kommuniziert

Komplettiert wird das Sportförderungsprogramm durch Modifikationen an der Außenhaut und im Interieur. Für den 6 MPS hat Mazda das Exterieur-Design behutsam überarbeitet. Ziel war es, den Hochleistungscharakter des Fahrzeugs dezent statt krawallig nach außen zu kommunizieren. Mit einem „Power-Dome“ für die Motorhaube, größeren Lufteinlässen und einem Heckstoßfänger mit Abtrieb erzeugendem Diffusor samt integrierten Endrohren schneiderte Mazda dem 6 MPS nichtsdestotrotz einen bewusst sportlichen Anzug auf den durchtrainierten Leib.

Innen gibt es funktionelle Sportlichkeit und gediegenen Komfort

Innen wurde das Ambiente durch eine sportliche Lederausstattung und noch hochwertigere Materialien weiter aufgewertet. So gerät das Cockpit zu einer harmonischen Synthese aus funktionaler Sportlichkeit und gediegenem Komfort. Besonderheiten des Mazda6 MPS sind ein bis 280 km/h reichender Tacho, ein Dreispeichen-Lederlenkrad, stark konturierte Sitze, ein Leder-Schaltknauf mit Leichtmetall-Applikation und ein Aluminium-Pedalsatz mit Gumminoppen. Darüber hinaus profitiert auch die sportliche Speerspitze der Mazda6- Baureihe von all jenen Modellpflegemaßnahmen, die das Unternehmen dem Interieur der übrigen Varianten im Sommer 2005 angedeihen ließ. Dazu zählen dicker aufgepolsterte Armauflagen und neue Haltegriffe in den Türen ebenso wie wertiger wirkende Oberflächen für die Mittelkonsole im Titanium-Look und das Audio-Bedienteil (Klavierlack).

Mazda6 MPS Instrumente

Mazda6 MPS Instrumente (Foto: Mazda Motors Deutschland GmbH)

Mazda blickt auf eine lange Tradition im Bau von Sportwagen zurück

Mazda blickt auf eine lange Tradition im Bau von Sportwagen zurück, die in der dritten Generation des heckgetriebenen Wankel-Sportwagens RX-7 und im letzten RX-8 mit Kreiskolben-Motor und vier Türen gipfelte. 1991 gelang MAZDASPEED zudem das Kunststück, die legendären 24 Stunden von Le Mans erstmals mit der Kraft des Kreiskolbenmotors zu gewinnen. Zugleich war damit der erste Sieg einer japanischen Marke seit Gründung des Rennens im Jahre 1923 perfekt.

Der Mazda6 MPS macht auch im automobilen Alltag eine gute Figur

Der 6 MPS übernimmt innerhalb der Mazda6-Baureihe die Rolle der sportlichen Ikone. Dabei widerstanden die Designer der Versuchung, das Auto mittels wuchtiger Spoiler, hochbauendem Heckflügel oder Motorhauben-Hutzen auf eine extrovertierte “Rallye”-Optik zu trimmen. Stattdessen werden die Stärken von Fahrwerk und Motor sehr dezent und geschmackvoll nach außen transportiert, so dass der Mazda6 MPS im automobilen Alltag überall eine gute Figur macht.

Bereits 2002 gab es eine Studie “Mazda6 MPS Concept Car”

Schon mit der auf dem Pariser Salon 2002 gezeigten Studie “Mazda6 MPS Concept Car” bewies Mazda den Willen, im Markt der prestigeträchtigen Sportlimousinen künftig ein ernstes Wort mitreden zu wollen. Das vom europäischen Mazda-Designzentrum in Oberursel (bei Frankfurt) entworfene Modell nahm das Konzept der späteren Serienversion in großen Teilen bereits vorweg.

Mit der ersten Generation des Mazda6 gingen die Absatzzahlen nach oben

Der Mazda6 MPS war damals neuer Leitwolf in einer extrem erfolgreichen Modellfamilie. In Europa trug die erste 6er-Reihe Mazda auf eine vorher nie für möglich gehaltene Erfolgswelle. Lagen die Absatzzahlen von Mazda 2001 noch bei 165.000 Einheiten, stiegen sie 2004 auf 265.000 an. Den Löwenanteil am Zuwachs steuerte der Mazda6 bei, von dem das Unternehmen im ersten vollen Verkaufsjahr (2003) über 100.000 Exemplare auslieferte – ein Anteil von 43 Prozent am Gesamtvolumen. Im Jahr 2005 hat die Popularität kaum nachgelassen: Der Mazda6 gehörte zu den erfolgreichsten Modellen und eroberte bei fast identischen Absatzzahlen einen Anteil von fast fünf Prozent in seinem Segment. Leider scheint sich der Mazda6 MPS nicht ganz so gut verkauft zu haben, wie der Rest der Modellfamilie, sonst hätte Mazda bei der zweiten Mazda6 Generation bestimmt wieder einen MPS herausgebracht.

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Quelle: Mazda Motors Deutschland GmbH