Lamborghini Miura

Fotogalerie Miura SV

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Der Miura war der dritte PKW von Lamborghini

Der Lamborghini Miura ist ein Sportwagen des italienischen Automobilherstellers Automobili Lamborghini S.p.A. Er war nach dem 350 GT und dem 400 GT der dritte Pkw von Lamborghini. Er wurde von 1966 bis 1972 in Sant’Agata Bolognese produziert. Nachfolger des Lamborghini Miura war der Countach. Der Name Miura kommt übrigens vom Züchter Antonio Miura, der den Kampfstier Murciélago züchtete. Damit begann bei Lamborghini die Tradition den Automodellen Namen aus dem Bereich des Stierkampfes zu geben.

Mit dem Miura wurde das Konzept des Supersportwagens neu definiert

Sehr wenige Autos schafften es wie der Miura, die Automobilwelt zu verändern. Mit seinem zentralen Motor und seiner faszinierenden Karosserie, die von Marcello Gandini für Bertone entworfen wurde, hat Lamborghini 1966 das Konzept des Supersportwagens neu definiert. Auf Grund seiner anfänglichen Skepsis hinsichtlich des Verkaufserfolgs dieses Sportwagens beschloss Ferruccio Lamborghini, ihn nur in geringer Stückzahl zu produzieren. Zwischen 1966 und 1969 wurden 275 Modelle des 350 PS starken Miura P400 produziert. Erst 1969 kam sein Nachfolger, der Miura S mit 370 PS, auf den Markt.

Am 15. Januar 1973 wurde der letzte offiziell gebaute Miura ausgeliefert

Nachdem Lamborghini mit den ab 1966 produzierten Modellen Miura und Miura S zum Mythos geworden war, überraschte Ferruccio Lamborghini die Automobilwelt im März 1971 auf dem Genfer Auto-Salon mit einer Designstudie, dem Lamborghini LP500. Zunächst war keine Serienfertigung geplant gewesen, aufgrund des positiven Echos bei Fachpresse und Publikum entschied man sich dann aber anders. 1974 wurde das Design der Studie mit dem Lamborghini Countach LP400 auf ein Serienmodell übertragen. Doch zurück ins Jahr 1971. Lamborghini brachte den Nachfolger des Miura S auf den Markt. Der Miura SV hatte unter anderem hinten breitere Reifen, ein geändertes Fahrwerk und einen Motor mit 385 PS. Er hatte zudem zwei getrennte Schmiersysteme für Motor und Getriebe. Der letzte offiziell gebaute Miura SV wurde am 15. Januar 1973 an den Sohn des Fahrzeugherstellers Ferdinando Innocenti ausgeliefert. Der Miura wurde allerdings auf Kundenwunsch inoffiziell auch nach dem Produktionsende in sehr geringer Stückzahl weiter produziert. Angaben über die Anzahl der noch fertiggestellten Miura gibt es leider nicht. Das letzte Fahrzeug soll im April des Jahres 1975 die Produktionsstätte verlassen haben.

Der Lamborghini Miura zwischen 1966 und 1972

Miura P400 von 1968

Miura P400 von 1968 (Foto: Automobili Lamborghini S.p.A.)

Lamborghini Miura P400
Produktionsjahr: 1966–1970
Motor: V12 – 4 Liter Hubraum
Leistung: 350 PS
Max. Geschwindigkeit: 274 km/h
Produzierte Fahrzeuge: 474

Miura P400 S von 1968

Miura P400 S von 1968 (Von Andrew BoneLamborghini Miura P400S, CC BY 2.0, Link)

Lamborghini Miura P400 S
Produktionsjahr: 1969–1971
Motor: V12 – 4 Liter Hubraum
Leistung: 370 PS
Max. Geschwindigkeit: 285 km/h
Produzierte Fahrzeuge: 140

Miura P400 SV

Miura P400 SV (Foto: Automobili Lamborghini S.p.A.)

Lamborghini Miura P400 SV
Produktionsjahr: 1971–1972
Motor: V12 – 4 Liter Hubraum
Leistung: 385 PS
Max. Geschwindigkeit: 295 km/h
Produzierte Fahrzeuge: 150

Miura Roadster von 1968

Miura Roadster von 1968 (Foto: Automobili Lamborghini S.p.A.)

Neben den oben genannten Serienfahrzeugen gab es auch Einzelstücke und Prototypen des Miura, wie den Jota, den Miura Roadster, den Miura SVJ und den Miura SVR. Vom Miura Roadster wurde zum Beispiel nur ein einziges Fahrzeug hergestellt. Aufgrund des fehlenden Daches war der Roadster aber nicht stabil genug, so das man sich bei Lamborghini gegen eine Serienfertigung entschied.

Lamborghini Miura – The Italian Job

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Quelle: Automobili Lamborghini S.p.A